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Wartungsplan-Rechner: Inspektionsintervalle je Motor
Wählen Sie Marke, Kraftstoff, Hubraum und Baujahr und sehen Sie die Wartungsintervalle Position für Position — Motoröl, Zahnriemen oder Steuerkette, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl, Kühlmittel und Zündkerzen — in Monaten und Kilometern.
Kostenlos · ohne Anmeldung · den Hubraum finden Sie im Fahrzeugschein (Feld P.1)
Was dieses Tool zeigt — und was nicht
Der Rechner zeigt den vom Hersteller empfohlenen Wartungsplan für einen Motor, jede Position gekennzeichnet als Herstellerangabe (mit Link zum Dokument), Recherche oder branchenüblicher Richtwert. Grundlage sind die britischen Wartungspläne, in Kilometer umgerechnet. Über die tatsächlich durchgeführten Arbeiten an einem bestimmten Fahrzeug sagt er nichts — dafür gibt es die Scheckheft-Prüfung per FIN (12,99 €, keine Belastung ohne Ergebnis).
So funktioniert der Wartungsplan-Rechner
Fahrzeug beschreiben
Marke, Kraftstoff, Hubraum und Baujahr. Den Hubraum finden Sie im Fahrzeugschein (Feld P.1). Passt er zu mehreren Motoren, zeigen wir alle.
Intervalle lesen
Jede Position trägt eine Kennzeichnung, wie belastbar der Wert ist: Herstellerangabe, Recherche oder Richtwert.
Echtes Fahrzeug prüfen
Mit der Scheckheft-Prüfung per FIN sehen Sie, ob ein bestimmtes Fahrzeug den Plan tatsächlich eingehalten hat.
Wartungsintervalle nach Hersteller
Die Wartungsvorgaben von 32 Marken im Überblick. Tippen Sie auf eine Marke.
Wartungsintervall Alfa Romeo▾
Alfa Romeo empfiehlt bei den meisten modernen Benzinern eine Inspektion alle 12 Monate oder rund 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt; Giulietta-Diesel und ältere Dieselmotoren liefen bis etwa 30.000 km. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt. Ein Zahnriemenwechsel betrifft nur riemengetriebene Aggregate – ältere MultiAir-Benziner und Diesel nutzen einen Zahnriemen mit eigenen Intervallen, während der 2.0-Turbobenziner in Giulia und Stelvio kettengetrieben ist. Die Doppelkupplungsgetriebe (DCT/TCT) vieler moderner Alfas profitieren von einem Ölservice bei etwa 65.000 km, und das Langzeit-Kühlmittel wird typischerweise nach 10 Jahren / rund 240.000 km fällig.
Wartungsintervall Audi▾
Audi bietet zwei Wartungspläne: den festen Fixed-Service (fällig alle 12 Monate oder rund 15.000 km) und den flexiblen LongLife-Service, der die Intervalle über den Bordrechner auf bis zu 2 Jahre oder rund 30.000 km ausdehnt. Welcher Plan gilt, wird ab Werk festgelegt und hängt von Modell, Motorisierung und Einsatzprofil ab – er bestimmt, wie eng die Serviceabstände im Nachweis zu erwarten sind.
Wartungsintervall BMW▾
BMW setzt auf Condition Based Servicing (CBS): Sensoren überwachen Motoröl, Bremsflüssigkeit, Zündkerzen und Filter einzeln und melden jeden Posten erst dann, wenn er nach den realen Fahrbedingungen fällig ist. Als grobe Orientierung fällt ein Ölservice rund alle 30.000–32.000 km oder alle 2 Jahre an, eine vollständige Inspektion alle 2 Jahre und der Bremsflüssigkeitswechsel ebenfalls alle 2 Jahre. Weil CBS variabel ist, sind ungleichmäßige Abstände normal – entscheidend ist, dass jeder Posten bei Fälligkeit erledigt wurde.
Wartungsintervall Citroën▾
Citroën empfiehlt einen Service alle 12 Monate oder rund 20.000 km bei Benzinern (bei Dieseln etwa 25.000 km), je nachdem, was zuerst eintritt. Der Ölwechsel erfolgt jährlich, die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre und umfassende Inspektionen in längeren Intervallen. Entscheidend ist beim 1.2-PureTech-Benziner der nasse Zahnriemen, der im Ölbad läuft: Stellantis hat die früheren Vorgaben (rund 10 Jahre bzw. etwa 160.000 km) für einige Varianten nach unten korrigiert.
Wartungsintervall Cupra▾
CUPRA folgt den Serviceplänen des VW-Konzerns: fester Service alle 12 Monate oder rund 15.000 km, oder das flexible LongLife-Intervall bis zu 2 Jahre oder etwa 30.000 km, gesteuert durch die Serviceintervallanzeige des Fahrzeugs. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt. Bei den Allradmodellen (Ateca, Formentor) steht der Ölwechsel der Haldex-Kupplung bei rund 65.000 km an, bei Fahrzeugen mit Nasskupplungs-DSG der Getriebeölwechsel in ähnlichem Intervall. Die Elektromodelle Born und Tavascan haben eine jährliche Inspektion mit Fokus auf Software, Bremsflüssigkeit und Batteriekühlmittel. Bei sportlicher Fahrweise ist oft das feste Regime besser geeignet als LongLife.
Wartungsintervall Dacia▾
Dacia empfiehlt eine Wartung alle 12 Monate oder rund 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Der jährliche Ölwechsel gehört zur Standardwartung, die Bremsflüssigkeit wird alle 2 Jahre erneuert. Die modernen Turbobenziner 1.0 TCe und 1.3 TCe sind kettengetrieben; ältere 1.5-dCi-Diesel hatten einen Zahnriemen mit einem Wechselintervall von typischerweise etwa 120.000–145.000 km. Zündkerzen fallen bei Benzinern in der Regel um die 65.000 km an. Werks-Bifuel-Modelle (LPG) haben zusätzliche Prüfpunkte.
Wartungsintervall DS▾
DS empfiehlt einen Service alle 12 Monate oder rund 25.000 km bei den meisten modernen Verbrennern, je nachdem, was zuerst eintritt. Der Ölwechsel erfolgt jährlich, die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre und umfassende Inspektionen in längeren Intervallen. Entscheidend ist beim 1.2-PureTech-Benziner (mit DS 3 und DS 4 geteilt) der nasse Zahnriemen, der im Ölbad läuft: Stellantis hat die Wechselvorgaben für einige Varianten überarbeitet. Plug-in-Hybride der Baureihe E-Tense (DS 7, DS 9) benötigen zusätzliche Prüfungen des Hochvoltsystems, Batteriekühlmittel in verlängerten Intervallen und eine Inspektion des Ladesystems; der vollelektrische DS 3 E-Tense folgt einem einfacheren Plan mit jährlicher Inspektion und Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre.
Wartungsintervall Fiat▾
Fiat empfiehlt bei modernen Benzinern einen Service alle 12 Monate oder rund 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt; Diesel laufen bis 12 Monate oder etwa 30.000 km. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt. Ältere MultiJet-Diesel und einige kleine Benziner nutzen einen Zahnriemen mit Wechselintervallen von 5 Jahren / 100.000 km (ältere Motoren) bis 10 Jahren / rund 190.000 km (neuere Aggregate). Der vollelektrische 500e erhält eine jährliche Inspektion, Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre sowie eine Prüfung des Hochvoltsystems in längeren Intervallen.
Wartungsintervall Ford▾
Ford empfiehlt bei den meisten Modellen einen Service alle 12 Monate oder rund 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Das gilt für den Großteil der Benziner und Diesel, darunter Focus, Puma, Kuga und Ranger. Wichtige Ausnahme sind die aufgeladenen EcoBoost-Benziner (etwa Fiesta ST, Focus und Puma): Sie benötigen den Ölwechsel oft schon nach rund 16.000 km, weil der Turbo das Öl stärker beansprucht. Manche Händler bieten zusätzlich einen großen Service bei etwa 100.000 bis 120.000 km an, der Punkte wie die Prüfung von Zahnriemen oder Steuerkette sowie den Getriebeöl- und Kühlmittelwechsel umfasst.
Wartungsintervall Honda▾
Honda gibt als Richtwert einen Service alle 12 Monate oder rund 20.000 km an, je nachdem, was zuerst eintritt. Charakteristisch für die Marke ist jedoch das Maintenance-Minder-System, das in den meisten modernen Honda verbaut ist: Es überwacht, wie das Fahrzeug tatsächlich gefahren wird – Kurzstrecken, Anhängerbetrieb, Standzeiten, Klima – und passt die empfohlenen Intervalle daran an. Das Auto zeigt einen Code an, sobald ein Service fällig ist, und teilt der Werkstatt mit, welche Arbeiten anstehen. Erwarten Sie daher keinen strengen Jahresrhythmus; entscheidend ist, dass die Maintenance-Minder-Codes zeitnah abgearbeitet wurden. Bestimmte Positionen folgen einem eigenen Plan, etwa der Wechsel der Bremsflüssigkeit oder – bei den e:HEV-Hybriden – die regelmäßige Zustandsprüfung der Hochvoltbatterie.
Wartungsintervall Hyundai▾
Hyundai empfiehlt eine Wartung alle 12 Monate oder 15.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt – etwas kürzer als bei manchen Wettbewerbern und bewusst auf regelmäßige Pflege ausgelegt. Der Serviceplan wechselt zwischen einem Zwischenservice (Öl- und Filterwechsel, Kontrolle der Flüssigkeitsstände, Bremsen- und Reifenprüfung) und einem großen Service (zusätzlich Luft- und Innenraumfilter sowie ausführlichere Kontrollen). Einzelne Posten wie Kühlmittel-, Getriebeöl- und Zündkerzenwechsel fallen zu festen Kilometer-Meilensteinen an. Entscheidend ist, dass die Wartung planmäßig erfolgte – daran hängt die 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung.
Wartungsintervall Jaguar▾
Die Serviceintervalle bei Jaguar hängen stark von Motor und Modelljahr ab. Als grobe Orientierung werden die meisten modernen Benziner und Diesel alle 12 Monate oder rund 26.000 km gewartet (je nachdem, was zuerst eintritt), einige ältere Diesel auf einem längeren Zyklus. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt, das Langzeit-Kühlmittel typischerweise nach rund 10 Jahren oder 240.000 km. Ingenium-Diesel nutzen einen im Ölbad laufenden Zahnriemen mit eigenem Wechselintervall – prüfen Sie den Plan stets für den exakten Motorcode. Der vollelektrische I-Pace folgt einem einfacheren Plan rund um die jährliche Inspektion, mit Kühlmittel und Reduktionsgetriebeöl in längeren Abständen. Weil der Serviceplan bei vielen Modellen nutzungsabhängig ist, sind ungleichmäßige Abstände normal.
Wartungsintervall Jeep▾
Jeep empfiehlt bei den meisten modernen Modellen einen Service alle 12 Monate oder – je nach Motor und Modell – alle 20.000 bis 30.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt. Das Kühlmittel ist als Long-Life-Variante ausgelegt und hält typischerweise bis zu 10 Jahre / 240.000 km, prüfen Sie jedoch das jeweilige Modell. Bei den 4x4-Varianten gelten für Verteilergetriebe- und Differenzialöl eigene Wechselintervalle – oft alle 100.000 bis 130.000 km –, die auf dem Gebrauchtmarkt häufig vernachlässigt werden. Die 4xe-Plug-in-Hybride (Renegade, Compass, Grand Cherokee) erhalten zusätzliche Punkte für die Batteriekühlung und die Prüfung des Hochvoltsystems.
Wartungsintervall Kia▾
Kia sieht als Standard-Serviceintervall alle 12 Monate oder 15.000 km vor, je nachdem, was zuerst eintritt – das gilt für den Großteil der Palette, vom Picanto über den Ceed bis zu Sportage und Niro. Der Wartungsplan ist gestaffelt: Der jährliche Basis-Service umfasst Öl- und Filterwechsel sowie die Sichtprüfung von Bremsen, Reifen, Flüssigkeitsständen und Beleuchtung; Zwischenpositionen wie Luftfilter, Innenraumfilter und Bremsflüssigkeit stehen je nach Modell etwa alle 2 Jahre oder 30.000 km an; größere Positionen wie Zündkerzen (Benziner), Getriebeöl, Kühlmittel und Antriebsriemen sind bei höheren Laufleistungen um die 100.000 km vorgesehen. Entscheidend ist: Um die 7-Jahres-Garantie zu erhalten, muss die Wartung innerhalb dieser Intervalle und nach Kias Vorgaben erfolgen – der Händlereintrag ist der Nachweis dafür.
Wartungsintervall Land Rover▾
Die Serviceintervalle variieren je nach Modell und Motor, doch als grobe Orientierung über die moderne Land-Rover- und Range-Rover-Palette: Der Standardservice fällt typischerweise alle 12 Monate oder 26.000 km an, je nachdem, was zuerst eintritt – manche neueren Modelle mit zustandsbasierter Serviceanzeige können dies unter günstigen Bedingungen etwas verlängern. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig von der Laufleistung alle 2 Jahre gewechselt, der Luftfilter in der Regel alle 38.000 km und der Innenraum- bzw. Pollenfilter jährlich oder alle 26.000 km. Bei Dieselmodellen wird der Dieselpartikelfilter (DPF) bei jedem Service geprüft – besonders relevant angesichts des hohen Stadtfahranteils vieler Land Rover. Ältere Fahrzeuge (vor allem Defender vor 2016 und frühe Discovery) haben oft feste Intervalle laut Türholm oder Handbuch, während Modelle ab Mitte der 2010er-Jahre stärker der kalibrierten Serviceanzeige im Cockpit folgen.
Wartungsintervall Lexus▾
Lexus setzt auf einen klar strukturierten Wartungsplan mit für die Klasse langen Intervallen: Die meisten modernen Modelle folgen einem festen Intervall von 12 Monaten oder rund 16.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt, wobei sich kleiner und großer Service abwechseln. Die Bremsflüssigkeit wird typischerweise alle 3 Jahre gewechselt, Zündkerzen bei Benzin- und Hybridmodellen meist bei rund 100.000 km. Das Inverter-Kühlmittel ist als Long-Life-Füllung ausgelegt (je nach Modell etwa 10 Jahre oder rund 160.000 km). Das CVT-Getriebeöl der Hybride führt Lexus meist als „lebenslange Füllung“, viele Fachbetriebe empfehlen jedoch einen vorsorglichen Wechsel bei rund 100.000–160.000 km. Bei jedem Service wird zudem der Hybrid-Gesundheitscheck durchgeführt – bei den überwiegend hybridisierten Baureihen ein zentraler Bestandteil.
Wartungsintervall Mazda▾
Mazda folgt einem unkomplizierten Wartungsplan: Die meisten Modelle werden alle 12 Monate oder rund 20.000 km gewartet, je nachdem, was zuerst eintritt. Bei jedem Service werden Motoröl und Ölfilter gewechselt – Mazda schreibt für die Skyactiv-Motoren bestimmte Ölspezifikationen vor. Luft- und Innenraumfilter folgen typischerweise alle 2 Jahre oder rund 40.000 km, die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre unabhängig vom Kilometerstand. Zündkerzen werden meist bei rund 100.000 km fällig, das Kühlmittel erstmals bei rund 190.000 km oder nach 11 Jahren, danach alle 5 Jahre oder rund 100.000 km.
Wartungsintervall Mercedes-Benz▾
Mercedes-Benz setzt auf das flexible Wartungssystem ASSYST PLUS, das den Servicezeitpunkt aus Fahrweise, Motorlast und Betriebsbedingungen berechnet statt aus festen Intervallen. Der Service A (kleiner Service) fällt typischerweise alle 25.000–32.000 km oder alle 12 Monate an, der umfangreichere Service B alle 32.000–40.000 km oder alle 24 Monate – je nachdem, was zuerst eintritt. Beide wechseln sich ab, sodass sich über die Fahrzeuglaufzeit ein Muster aus A, B, A, B ergibt.
Wartungsintervall Mini▾
MINI übernimmt von BMW das Condition Based Servicing (CBS): Sensoren überwachen Motoröl, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Zündkerzen und Filter einzeln und melden jeden Posten erst dann, wenn er nach den realen Fahrbedingungen fällig ist. Als grobe Orientierung fällt ein Ölservice rund alle 30.000–32.000 km oder alle 2 Jahre an, eine Fahrzeuginspektion alle 2 Jahre und der Bremsflüssigkeitswechsel ebenfalls alle 2 Jahre; die Zündkerzen der Benziner stehen etwa alle 100.000 km an und der Mikrofilter alle 2 Jahre oder rund 32.000 km. Weil CBS variabel ist, sind ungleichmäßige Abstände normal – entscheidend ist, dass jeder Posten bei Fälligkeit erledigt wurde. Beim vollelektrischen Cooper SE entfallen Öl und Zündkerzen; Inspektionen und Bremsflüssigkeitswechsel bleiben im Plan.
Wartungsintervall Nissan▾
Nissan empfiehlt für die meisten Modelle eine Wartung alle 12 Monate oder rund 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Üblich ist ein Wechsel zwischen kleinem Service (Öl- und Filterwechsel, Kontrolle der Flüssigkeiten und der Bremsen) und großem Service (zusätzlich Luft- und Innenraumfilter, Zündkerzen beim Benziner, Kraftstofffilter beim Diesel). Einzelne Positionen wie Bremsflüssigkeit (typischerweise alle zwei Jahre) und Kühlmittel haben ihr eigenes Intervall. Der vollelektrische Leaf hat kein Motoröl, benötigt aber weiterhin eine jährliche Wartung von Batteriekühlung, Bremsflüssigkeit, Innenraumfilter und Elektronik.
Wartungsintervall Opel▾
Opel empfiehlt bei den meisten modernen Modellen einen Service alle 12 Monate oder rund 20.000–30.000 km, je nach Motor und Modell und je nachdem, was zuerst eintritt; neuere Fahrzeuge auf Stellantis-Plattform nutzen häufig einen Zyklus von 12 Monaten bzw. etwa 25.000 km. Der Ölwechsel erfolgt jährlich, die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre unabhängig von der Laufleistung. Ein Zahnriemenwechsel ist stark motorabhängig (bei manchen Turbobenzinern und Dieseln oft rund 100.000–160.000 km oder alle 6–10 Jahre); ältere Opel auf GM-Plattform können leicht abweichende Intervalle haben.
Wartungsintervall Peugeot▾
Peugeot empfiehlt einen Service alle 12 Monate oder 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Der Ölwechsel erfolgt jährlich, umfassende Inspektionen alle 2 Jahre. Entscheidend ist beim 1.2-PureTech-Benziner der nasse Zahnriemen, der im Ölbad läuft: Die Stellantis-Vorgabe liegt typischerweise bei rund 110.000 km oder 6 Jahren, bei älteren Aggregaten oft früher.
Wartungsintervall Polestar▾
Als reine Elektromarke hat Polestar einen einfacheren Wartungsplan als ein Verbrenner, aber keinen unwichtigeren. Kern ist die jährliche Inspektion (typischerweise alle 12 Monate): umfassende Prüfung von Software, Bremssystem, Fahrwerk, Innenraumfilter und Status der Hochvoltbatterie. Die Bremsflüssigkeit wird alle 2 Jahre gewechselt, das Batteriekühlmittel ist langlebig (typischerweise rund 10 Jahre) und das Getriebeöl der Untersetzung hat ein verlängertes Intervall – prüfen Sie hier den modellspezifischen Plan. Software-Updates laufen fortlaufend, teils over-the-air, teils bei Händlerbesuchen. Weil beim E-Auto Öl- und Zündkerzenwechsel entfallen, sind die jährliche Inspektion, die Kontrolle der Hochvoltbatterie und aktuelle Software die entscheidenden Punkte im Verzeichnis.
Wartungsintervall Porsche▾
Porsche gibt einen festen Serviceplan vor: Bei modernen Verbrennern steht in der Regel alle 12 Monate oder 20.000 km ein Service an, je nachdem, was zuerst eintritt. Der Bremsflüssigkeitswechsel folgt einem 2-Jahres-Rhythmus, ein größerer Hauptservice fällt in längeren Abständen an (häufig etwa alle 4 Jahre), und einzelne Positionen wie Zündkerzen oder das Getriebeöl der PDK-/Tiptronic-Automatik haben eigene Intervalle. GT-Modelle wie der 911 GT3 und der vollelektrische Taycan folgen abweichenden Plänen. Wer das Intervallschema des jeweiligen Modells kennt, kann in den Einträgen besser beurteilen, ob ein gebrauchter Porsche oft genug und rechtzeitig gewartet wurde.
Wartungsintervall Renault▾
Renault empfiehlt eine Wartung alle 12 Monate oder 20.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Der jährliche Ölwechsel gehört zur Standardwartung, umfangreichere Inspektionen fallen in längeren Abständen an. Turbobenziner (1.0 und 1.3 TCe), ältere dCi-Diesel und die E-TECH-Vollhybride haben jeweils zusätzliche Servicepunkte.
Wartungsintervall SEAT▾
SEAT folgt den Serviceplänen des VW-Konzerns: fester Service alle 12 Monate oder 15.000 km, oder das flexible LongLife-Intervall bis zu 2 Jahre oder 30.000 km, gesteuert durch die Serviceintervallanzeige des Fahrzeugs. Die Bremsflüssigkeit wird unabhängig vom Kilometerstand alle 2 Jahre gewechselt.
Wartungsintervall Skoda▾
Škoda folgt dem zweistufigen Wartungskonzept des VW-Konzerns. Der feste Service (Fixed) ist alle 12 Monate oder 15.000 km fällig und passt zu Kurzstrecken, häufigen Kaltstarts und Stop-and-go im Stadtverkehr. Der flexible Longlife-Service dehnt das Intervall über den Bordrechner auf bis zu 2 Jahre oder rund 30.000 km aus, eignet sich aber nur für gleichmäßige Langstrecke. Welcher Plan gilt, hängt von Modell und Fahrprofil ab und bestimmt, wie eng die Serviceabstände im Nachweis zu erwarten sind.
Wartungsintervall Subaru▾
Subaru arbeitet mit einem übersichtlichen Wartungsplan: Die meisten modernen Modelle werden jährlich oder alle 20.000 km gewartet, je nachdem was zuerst eintritt, wobei sich kleiner und großer Service abwechseln. Die Bremsflüssigkeit wird alle 2 Jahre gewechselt. Zwei Punkte sind bei Subaru besonders zu beachten: Frühe EJ-Boxermotoren benötigen einen Zahnriemenwechsel in festen Abständen (typischerweise alle 100.000 bis 160.000 km), während die aktuellen FB- und FA-Boxermotoren über eine wartungsarme Steuerkette verfügen. Der serienmäßige symmetrische Allradantrieb bringt zudem mehrere Ölwechsel an Differenzial und Verteilergetriebe mit sich, und die meisten modernen Subaru nutzen das stufenlose Lineartronic-CVT, dessen Öl nach guter Werkstattpraxis alle 100.000 bis 160.000 km gewechselt werden sollte – auch wenn Subaru ein längeres Intervall angibt.
Wartungsintervall Suzuki▾
Suzuki nutzt einen unkomplizierten Wartungsplan: Die meisten modernen Modelle folgen einem Intervall von 12 Monaten oder rund 15.000 bis 20.000 km, je nach Motor und Modellgeneration und je nachdem, was zuerst eintritt. Der jährliche Ölwechsel ist Standard, umfangreichere Inspektionen liegen in längeren Abständen. Die Bremsflüssigkeit wird alle 2 Jahre gewechselt. Ein Zahnriemen ist stark motorabhängig: Ältere, von Fiat zugekaufte Dieselmodelle haben eigene Zahnriemenintervalle, während moderne Benziner überwiegend kettengetrieben sind. Bei den ALLGRIP-Allradmodellen (Vitara, S-Cross, Jimny) kommen Intervalle für Verteilergetriebe- und Differenzialöl hinzu, die regelmäßig eingehalten werden sollten.
Wartungsintervall Toyota▾
Toyota nutzt einen unkomplizierten Wartungsplan: Die meisten Modelle folgen einem festen Intervall von rund 15.000 km oder 12 Monaten, je nachdem, was zuerst eintritt. Dabei wechseln sich eine Zwischeninspektion (Motoröl- und Filterwechsel, Sichtprüfung an mehreren Punkten) und eine Hauptinspektion (zusätzlich Luft- und Innenraumfilter, Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre, Zündkerzen bei Benzinern meist alle 100.000 km) ab. Hybridmodelle folgen in der Regel demselben Intervall wie die Benziner.
Wartungsintervall Volkswagen▾
Volkswagen bietet zwei Wartungspläne: den festen Service (alle 12 Monate oder 15.000 km) und den flexiblen LongLife-Service, der die Intervalle über den Bordrechner auf bis zu 2 Jahre oder 30.000 km ausdehnt. Welcher Plan gilt, hängt von Modell, Motorisierung und Werksausführung ab und bestimmt, wie eng die Serviceabstände im Nachweis zu erwarten sind.
Wartungsintervall Volvo▾
Volvo empfiehlt einen Service alle 12 Monate oder rund 30.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt – ein etwas längeres Intervall als bei vielen Wettbewerbern, wobei die Bordanzeige das Intervall an die Fahrbedingungen anpasst. Alle aktuellen Verbrenner sind 2,0-Liter-Vierzylinder der Drive-E-Familie (T2 bis T8 in älteren Fahrzeugen, B3/B4/B5/B6 bei den aktuellen Mild-Hybriden mit 48-V-Riemen-Startergenerator); die Wartungspunkte sind konventionell – Öl und Filter, Luft- und Innenraumfilter, Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre – plus Turboladerprüfung bei leistungsstärkeren Varianten. Die T6/T8-Recharge-Plug-in-Hybride ergänzen dies um Prüfungen des Hochvoltsystems; bei den reinen Elektromodellen (EX30, EX40, EC40, EX90) entfallen Ölwechsel und Zündkerzen zugunsten von Bremsflüssigkeit, Innenraumfilter, Batteriekühlmittel in langen Abständen und Hochvoltprüfungen. Ältere Fünfzylinder-D5-Diesel vor 2014 benötigen zusätzlich den Zahnriemenwechsel in festen Intervallen.
Zahnriemen oder Steuerkette – und wann ist der Wechsel fällig?
Ob ein Motor einen Zahnriemen oder eine Steuerkette hat, hängt vom Motor ab, nicht vom Modell: Dasselbe Modell kann mit einem Motor eine Kette und mit einem anderen einen Riemen haben. Von den 272 Motoren in unseren Daten laufen 74 mit Zahnriemen und 198 mit Steuerkette.
Wann der Zahnriemen gewechselt werden muss, legt der Hersteller für jeden Motor einzeln fest. Die Intervalle liegen zwischen zwei Motoren derselben Marke teils um das Doppelte auseinander, und viele haben zusätzlich eine Altersgrenze in Jahren, die bei wenig gefahrenen Autos zuerst erreicht wird. Wählen Sie oben Marke, Kraftstoff, Hubraum und Baujahr: Die Karte „Zahnriemen / Steuerkette“ zeigt die Antriebsart, das Wechselintervall in km und ob es sich um einen Interferenzmotor handelt.
Warum das zählt: Reißt der Zahnriemen bei einem Interferenzmotor, treffen Kolben und Ventile aufeinander – meist ein kapitaler Motorschaden. Bei einem Gebrauchtwagen sollte der letzte Zahnriemenwechsel deshalb im Scheckheft stehen.
Herstellervorgabe oder tatsächlich gewartet?
Ein Wartungsplan ist nur so viel wert wie die Inspektionen, die ihm gefolgt sind. Ein Fahrzeug mit „scheckheftgepflegt“ kann ein Jahr ausgelassen oder den Zahnriemenwechsel verpasst haben — der Plan allein verrät das nicht. Deshalb lohnt sich der Abgleich mit den echten Werkstatteinträgen des Herstellers. Ist das Serviceheft verschwunden, erklärt unsere Seite zum verlorenen Scheckheft, was sich per FIN noch rekonstruieren lässt.
Wartungsplan — häufige Fragen
Wann muss der Zahnriemen gewechselt werden?▾
Nach der Vorgabe des Herstellers für Ihren Motor – meist ein Kilometerwert und eine Altersgrenze, je nachdem, was zuerst erreicht wird. Die Werte unterscheiden sich von Motor zu Motor deutlich, deshalb gibt es keine allgemeingültige Zahl. Wählen Sie oben Ihren Motor, um das Intervall in km zu sehen, und prüfen Sie es anhand des Serviceheftes oder bei einer Vertragswerkstatt mit der FIN.
Wie oft muss mein Auto zur Inspektion?▾
Die meisten Hersteller sehen eine Inspektion alle 12 Monate oder alle 15.000 bis 30.000 km vor — je nachdem, was zuerst eintritt. Der genaue Wert hängt von Marke, Motor und dem gewählten Intervall ab (fest oder flexibel/LongLife). Wählen Sie oben Ihr Fahrzeug, um den Plan zu sehen, und gleichen Sie ihn mit dem Serviceheft ab.
Hat mein Motor einen Zahnriemen oder eine Steuerkette?▾
Das hängt vom Motor ab, nicht vom Modell — dasselbe Modell kann je nach Motor eine Kette oder einen Riemen haben. Wählen Sie den Hubraum, dann zeigt die Karte zum Steuertrieb, welcher Antrieb verbaut ist, das veröffentlichte Wechselintervall und ob es sich um einen Motor ohne Freilauf handelt, bei dem ein gerissener Riemen den Motor zerstört.
Warum kann ich mein Kennzeichen nicht eingeben?▾
In Deutschland gibt es keine frei zugängliche Kennzeichen-Datenbank — der Zugriff auf das Zentrale Fahrzeugregister ist gesetzlich beschränkt. Deshalb beschreiben Sie das Fahrzeug über Marke, Kraftstoff, Hubraum und Baujahr. Den Hubraum finden Sie im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I, Feld P.1).
Gelten diese Intervalle für in Deutschland ausgelieferte Fahrzeuge?▾
Die Werte stammen aus den britischen Wartungsplänen der Hersteller und sind in Kilometer umgerechnet. Die meisten Modelle folgen europaweit demselben Plan, einzelne Intervalle können für den deutschen Markt aber abweichen. Maßgeblich ist immer das Serviceheft Ihres Fahrzeugs.
Wie finde ich heraus, ob ein Auto nach Plan gewartet wurde?▾
Mit einer Scheckheft-Prüfung anhand der 17-stelligen FIN. Wir rufen die beim Hersteller gespeicherten Werkstatteinträge ab — Datum, Kilometerstand und durchgeführte Arbeiten — die Sie mit dem Plan auf dieser Seite vergleichen können. Die Prüfung kostet 12,99 €; wird nichts gefunden, wird nichts berechnet.