Farbcode · Lackierung ab Werk
Farbcode am Auto herausfinden — wo er steht und was hilft, wenn das Schild fehlt
Für Lackstift, Spraydose oder Lackierer brauchen Sie den Farbcode des Herstellers – der Farbname allein reicht nicht, weil es „Schwarz“ oder „Silber“ bei jeder Marke in vielen Tönen gibt. Hier steht, wo der Code bei den gängigen Marken meist klebt, warum ihn der Fahrzeugschein nicht nennt und wie Sie ihn über die Fahrgestellnummer bekommen, wenn das Schild fehlt.
Farbcode per FIN abfragen
Schild verloren oder unleserlich? Welches Fahrzeug zur FIN gehört, zeigen wir Ihnen zuerst kostenlos.
Die FIN steht im Fahrzeugschein in Feld E und meist unten an der Windschutzscheibe.
Das bekommen Sie
Audi A4 40 TDI quattro, Baujahr 2022
Lack
6Y
Daytonagrau Perleffekt
Außerdem in derselben Liste
- Innenausstattung
- Soul, schwarz (EI)
- Getriebe
- 7-Gang S tronic, quattro
- Ausstattungscodes
- 182 Positionen mit Code und Bezeichnung
Werksausstattung für 32 Marken
- Abarth
- Alpine
- Audi
- BMW
- Chrysler
- Citroën
- Cupra
- Dacia
- Dodge
- DS
- Ford
- Hyundai
- Jaguar
- Jeep
- Kia
- Lancia
- Land Rover
- Lexus
- Mercedes-Benz
- MINI
- Opel
- Peugeot
- Polestar
- RAM
- Saab
- SEAT
- Škoda
- Smart
- Tesla
- Toyota
- Volkswagen
- Volvo
Für diese Marken nicht verfügbar
Die Hersteller liefern keine oder zu wenige Daten. Den Farbcode finden Sie dann auf dem Aufkleber am Fahrzeug – wo er meist klebt, steht weiter unten.
- Alfa Romeo
- Fiat
- Honda
- Mazda
- Mitsubishi
- Nissan
- Porsche
- Renault
- Suzuki
Wo finde ich den Farbcode meines Autos?
Wo steht der Farbcode am Auto?
Die Hersteller bringen den Lackcode auf einem Aufkleber oder Typenschild an – aber nicht alle an derselben Stelle, und manche wechseln sie mit der Modellgeneration. Suchen Sie der Reihe nach:
- Türrahmen und B-Säule, auf Fahrer- und Beifahrerseite.
- Motorraum, etwa am Federbeindom.
- Kofferraum: unter der Bodenabdeckung oder in der Reserveradmulde.
- Serviceheft: bei vielen Marken auf den ersten Seiten.
Die genaue Stelle für Ihr Modell nennt die Betriebsanleitung, meist im Kapitel zu den Fahrzeugdaten oder zum Typschild. Gesucht ist ein kurzer Code aus Buchstaben und Ziffern, kein Farbname.
Farbcode nach Marke: die üblichen Stellen
Typische Fundorte, keine Garantie – je nach Baureihe und Baujahr kann der Aufkleber woanders sitzen.
- VW, Audi, Škoda, SEAT und Cupra: auf dem Fahrzeugdatenträger im Kofferraum (Kofferraumboden oder Reserveradmulde) und im Serviceheft, neben der Kennung für die Innenausstattung. Mehr: VW, Audi, Škoda.
- BMW: meist auf einem Aufkleber im Motorraum, häufig am Federbeindom, oder an der B-Säule; ein dreistelliger Code, etwa 475 für Saphirschwarz metallic. Mehr: BMW Ausstattung.
- Mercedes-Benz: meist an der B-Säule bzw. im Türrahmen, bei älteren Modellen auch im Motorraum; eine dreistellige Zahl, etwa 197 für Obsidianschwarz metallic. Mehr: Mercedes-Benz Ausstattung.
- Opel: je nach Modell auf dem Typenschild oder einem Aufkleber an der B-Säule bzw. im Motorraum. Mehr: Opel VIN-Code.
- Ford: meist auf einem Aufkleber oder Typenschild an der B-Säule bzw. im Türrahmen der Fahrerseite.
- Toyota: auf dem Typenschild im Motorraum oder Türrahmen, hinter der Angabe „C/TR“ – der Teil vor dem Schrägstrich ist der Lack.
Steht der Farbcode im Fahrzeugschein?
Nein. Die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) nennt in Feld R nur die Farbe im Klartext – etwa „GRAU“ – und in Feld 11 eine Kennzahl dazu. Das ist eine grobe Farbgruppe für die Zulassung, kein Lackcode: Ein Auto in „Grau“ kann bei jedem Hersteller in vielen verschiedenen Grautönen lackiert sein, und die Kennzahl hilft beim Lackkauf nicht weiter. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) enthält keinen Lackcode.
Farbcode über die Fahrgestellnummer herausfinden
In der FIN selbst steht keine Farbe. Die Lackierung ist aber in den Produktionsdaten des Herstellers zu jeder FIN gespeichert – und genau die liefert die Werksausstattung: die Lackbezeichnung ab Werk und, bei den meisten neueren Fahrzeugen, den Farbcode dazu. Bei älteren Fahrzeugen hat der Hersteller oft nur den Farbnamen gespeichert; dann zeigen wir genau das und ergänzen keinen Code. Ein echtes Beispiel:
- Lackierung
- Daytonagrau Perleffekt (6Y)
- Innenausstattung
- Soul, schwarz (EI)
So läuft es ab: FIN eingeben, das Fahrzeug kostenlos bestätigen, die Werksausstattung für 4,99 € bestellen – berechnet wird nur, wenn Daten vorliegen. Sie enthält außerdem alle Ausstattungscodes, Polster und Getriebe. Nicht verfügbar ist sie für Porsche, Renault, Nissan, Mazda, Fiat, Alfa Romeo, Honda, Suzuki und Mitsubishi.
Farbcode gefunden: so bekommen Sie den passenden Lack
- Nennen Sie beim Lackhändler Marke, Farbcode und Farbnamen – und das Baujahr, falls er nachfragt. Zum selben Code gibt es teils mehrere Farbtonvarianten.
- Metallic- und Perleffektlacke brauchen einen Klarlack darüber; ohne ihn wirkt die ausgebesserte Stelle stumpf.
- Lack altert: Nach Jahren in der Sonne weicht der Ton vom Neuzustand ab. Testen Sie an einer unauffälligen Stelle.
- Ein Lackierer kann den Ton auch direkt am Auto messen. Das hilft, wenn kein Code zu finden ist oder das Auto umlackiert wurde.
Wurde das Auto umlackiert?
Aufkleber und Werksausstattung zeigen die Lackierung ab Werk. Wurde das Fahrzeug später in einer anderen Farbe lackiert oder foliert, stimmen beide nicht mehr mit dem Auto überein. Hinweise darauf: Die Farbe im Fahrzeugschein passt nicht zur Lackierung ab Werk, oder in Türrahmen, Motorraum oder Kofferraum schimmert ein anderer Ton durch. Beim Gebrauchtwagenkauf lohnt deshalb der Abgleich – ebenso wie der Blick in die Fahrzeughistorie.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wo steht der Farbcode bei VW?
Auf dem Fahrzeugdatenträger: einem Aufkleber im Kofferraum, meist am Kofferraumboden oder in der Reserveradmulde, und im Serviceheft. Dort steht er neben der Kennung für die Innenausstattung. Dasselbe gilt für Audi, Škoda, SEAT und Cupra.
Steht der Farbcode im Fahrzeugschein?
Nein. Im Fahrzeugschein steht in Feld R nur die Farbe im Klartext, zum Beispiel „SCHWARZ“, und in Feld 11 eine Kennzahl dafür. Den Lackcode des Herstellers enthalten weder der Fahrzeugschein noch der Fahrzeugbrief.
Kann ich den Farbcode über die Fahrgestellnummer herausfinden?
Nicht aus der FIN selbst – sie enthält keine Farbe. Die Lackierung ist aber zur FIN in den Produktionsdaten des Herstellers gespeichert. Die Werksausstattung nennt sie, bei den meisten neueren Fahrzeugen mit Farbcode, bei älteren oft nur mit Farbnamen. Bei uns kostet sie 4,99 € und wird nur berechnet, wenn Daten vorliegen. Auch eine Vertragswerkstatt kann den Code oft über die FIN nachsehen.
Kann ich den Farbcode kostenlos herausfinden?
Ja, solange der Aufkleber noch da ist – er ist die schnellste und kostenlose Quelle. Bei vielen Marken steht der Code außerdem im Serviceheft, und eine Vertragswerkstatt oder ein Lackierer kann helfen. Die Abfrage per FIN lohnt sich vor allem, wenn das Schild fehlt oder unleserlich ist.
Warum passt der Lack trotz richtigem Farbcode nicht?
Zum selben Code gibt es teils mehrere Farbtonvarianten, und Lack verändert sich mit den Jahren in der Sonne. Metallic- und Perleffektlacke brauchen außerdem einen Klarlack darüber. Und wurde das Auto umlackiert, gilt der Code ab Werk nicht mehr. Testen Sie deshalb an einer unauffälligen Stelle.
Was ist der Unterschied zwischen Farbcode und Farbname?
Der Farbname – etwa „Silber“ oder „Schwarz metallic“ – beschreibt den Ton nur ungefähr; jeder Hersteller hat davon viele Varianten. Der Farbcode bezeichnet genau eine Lackierung dieses Herstellers. Für Lackstift, Spraydose oder Lackierer brauchen Sie den Code.
Was kostet die Abfrage?
4,99 € pro Fahrzeug, ohne Abo und ohne Konto. Der Betrag wird bei der Bestellung auf Ihrer Karte nur reserviert und erst abgebucht, wenn die Werksausstattung vorliegt. Liefert der Hersteller nichts, wird die Reservierung aufgehoben und Ihnen nichts berechnet.
Mehr dazu
Weitere Abfragen per FIN
- Ausstattung nach FINDie komplette Werksausstattung mit allen Codes
- PR-Nummern abfragenAusstattungscodes für VW, Audi, Škoda, SEAT und Cupra
- BMW Ausstattung nach FINFahrgestellnummer und Werksausstattung für BMW
- Mercedes Ausstattung nach FINFahrgestellnummer und Werksausstattung für Mercedes-Benz
- Opel Ausstattung nach FINFahrgestellnummer und Werksausstattung für Opel
- FIN finden und prüfenWo die Fahrgestellnummer steht und was sie verrät
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Lackierung ab Werk – bei den meisten neueren Fahrzeugen mit Farbcode –, dazu alle Ausstattungscodes. 4,99 €, nur wenn Daten vorliegen.
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