Mercedes-Benz Servicehistorie
Vollständige ServicehistorieMercedes-Benz ist ein deutscher Premium-Hersteller mit Sitz in Stuttgart. Modelle wie A-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, GLA und GLC sind weit verbreitet. Mercedes-Benz pflegt vollständige digitale Service-Aufzeichnungen über sein Vertragshändlernetz.
Abdeckung zuletzt geprüft: Juni 2026
Abdeckungsgrad
Vollständige Service-Aufzeichnungen aus den Systemen der Vertragshändler — inklusive Servicedaten, Kilometerstand, durchgeführten Arbeiten und Angaben zur Werkstatt. Geeignet für Verbraucherberichte und Remarketing.
Wenn keine Einträge gefunden werden, wird Ihre Karte nicht belastet – die Autorisierung wird storniert und es erfolgt keine Zahlung.
Serviceintervalle
Mercedes-Benz setzt auf das flexible Wartungssystem ASSYST PLUS, das den Servicezeitpunkt aus Fahrweise, Motorlast und Betriebsbedingungen berechnet statt aus festen Intervallen. Der Service A (kleiner Service) fällt typischerweise alle 25.000–32.000 km oder alle 12 Monate an, der umfangreichere Service B alle 32.000–40.000 km oder alle 24 Monate – je nachdem, was zuerst eintritt. Beide wechseln sich ab, sodass sich über die Fahrzeuglaufzeit ein Muster aus A, B, A, B ergibt.
Im Bericht enthalten
- ✓Servicedaten & Kilometerstand
- ✓Bei jedem Besuch durchgeführte Arbeiten
- ✓Offizielle Händler-Aufzeichnungen
- ✓Digitaler Bericht mit PDF-Export
Wie Mercedes-Benz Servicedaten erfasst
Mercedes-Benz führt eines der detailliertesten digitalen Servicebücher aller Premiumhersteller. Jeder Werkstattbesuch bei einem Vertragshändler wird im digitalen Serviceheft von Mercedes me gegen die Fahrgestellnummer (FIN) protokolliert – in der Regel mit Servicedatum, Kilometerstand, Serviceart (Service A oder B nach ASSYST PLUS), den einzelnen Positionen wie Öl-, Filter-, Innenraumfilter-, Zündkerzen- und Bremsflüssigkeitswechsel, dem Händlercode sowie allen zusätzlichen Arbeiten (Bremsbeläge, Reifen, AdBlue-Auffüllung, Software-Updates, Rückrufaktionen). Das digitale Serviceheft hat das gedruckte Scheckheft abgelöst und ist dadurch deutlich fälschungssicherer. Die Mercedes-me-App zeigt Haltern eine kundenfreundliche Zusammenfassung der jüngsten Services; das vollständige Verzeichnis mit allen Einzelpositionen liegt jedoch im Händlersystem und lässt sich über die FIN abrufen. Erfasst werden ausschließlich Arbeiten bei Mercedes-Benz-Vertragshändlern – Services in freien Werkstätten erscheinen nicht.
Abgedeckte Mercedes-Benz-Modelle
Abgedeckt ist die gesamte Mercedes-Benz-Palette: A-Klasse (W176/W177), B-Klasse, C-Klasse (W204/W205/W206), CLA, CLS, E-Klasse (W212/W213) als Limousine, T-Modell, Coupé, Cabriolet und All-Terrain, S-Klasse (W221/W222/W223), Maybach, G-Klasse, GLA, GLB, GLC (X253/X254), GLE (W166/V167), GLS, V-Klasse, SL, SLC, AMG GT sowie die komplette AMG-Baureihe (A45, C63, E63, GT) und die elektrische EQ-Reihe (EQA, EQB, EQC, EQE, EQS). Auch die Nutzfahrzeuge Vito und Sprinter sind enthalten. Bei Modellen vor 2003 (W210 E-Klasse, R129 SL, W202 C-Klasse) kann die digitale Abdeckung lückenhaft sein – je nachdem, wie der ausliefernde Händler seine Papierunterlagen übernommen hat.
Das sollten Sie zu Mercedes-Benz wissen
Drei Dinge sollten Sie zur Mercedes-Servicehistorie wissen: Erstens wechselt ASSYST PLUS Service A und B in einem etwa jährlichen Rhythmus ab, doch der Auslöser ist variabel – die Fahrweise kann einen Service vorziehen oder nach hinten schieben. Ein Fahrzeug mit Service A nach 14 Monaten und Service B nach 22 Monaten war planmäßig unterwegs, nicht verspätet. Zweitens können Einträge bei älteren Modellen (häufig W210/W211 E-Klasse und W203 C-Klasse vor 2008) nur beim ausliefernden Händler hinterlegt sein; eine zentrale Anfrage meldet dann mitunter, es gebe keine Historie, obwohl das Auto gewartet wurde – eine Abfrage über die FIN im Händlersystem findet die Einträge in der Regel trotzdem. Drittens rundet und kürzt die Mercedes-me-App ihre Zusammenfassung; das vollständige Verzeichnis enthält Positionen, die die App weglässt.
Warum die Mercedes-Benz-Servicehistorie vor dem Kauf prüfen
Der Wiederverkaufswert eines Mercedes hängt stark von einer lückenlosen Händler-Servicehistorie ab – eine durchgehend dokumentierte C- oder E-Klasse liegt bei der Bewertung meist spürbar über einem Exemplar mit unvollständigem Nachweis. Das 9-Gang-Automatikgetriebe 9G-Tronic (ab 2013 in der E-Klasse, heute in den meisten Hecktrieblern) benötigt bei rund 120.000 km einen Ölwechsel; wird er übersprungen, ist das die häufigste Ursache teurer Getriebeschäden zwischen 160.000 und 240.000 km. Bei Dieselmodellen sollten Sie AdBlue-Auffüllungen und DPF-Regenerationen im Bericht prüfen – frühe Euro-6-Motoren (OM651, OM654) erhielten Software-Updates und emissionsbezogene Arbeiten, die dokumentiert sein sollten. Bei AMG-Varianten lohnt ein besonderer Blick auf Bremsscheiben- und Reifeneinträge, da die Verschleißkosten hoch sind.
So funktioniert es
Drei einfache Schritte
FIN eingeben
Geben Sie die 17-stellige Fahrgestellnummer (FIN) Ihres Fahrzeugs ein — das dauert nur Sekunden.
Wir prüfen offizielle Aufzeichnungen
Wir fragen die zentralen Hersteller-Datenbanken ab — die gleichen Systeme, die auch Vertragshändler nutzen.
Bericht in Minuten
Die meisten Berichte landen innerhalb weniger Minuten nach der Zahlung in Ihrem Postfach — vollständige digitale Servicehistorie zum Herunterladen oder Drucken.
Warum die Servicehistorie zählt
Schützen Sie Ihre Investition
Eine fehlende Servicehistorie ist einer der größten Wertvernichter beim Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens. Verschenken Sie kein Geld.
Wertverlust ohne Servicehistorie
Mehrwert mit lückenloser Servicehistorie
Der Käufer kaufen nicht ohne Servicehistorie
Wenn keine Einträge gefunden werden